Server-Virtualisierung
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Server-Virtualisierung
Die „Virtualisierung“ von Servern ist eine Technologie, die es ermöglicht, das Betriebssystem und die Hardware mittels einer zusätzlichen Software-Schicht (Hypervisor) voneinander zu trennen.
Durch die Virtualisierung von Servern auf entsprechend performanter Server-Hardware ergibt sich eine hochgradig flexible Infrastruktur, die sehr skalierbar ist und sich hervorragend an neue Situationen anpassen lässt.
Die Virtualisierung hilft Kosten zu sparen, steigert die Auslastung der Server-Hardware und erhöht die Verfügbarkeit der Systeme. |  |
Die von den physischen Servern (Virtualisierungshosts) bereitgestellten Ressourcen (CPU, RAM, Netzwerk, Harddisks) sind in den meisten Fällen auf die zu erbringende Leistung in Spitzenzeiten ausgelegt; die meiste Zeit jedoch wird nur ein kleiner Teil dieser Ressourcen effektiv genutzt.
Die Virtualisierung hilft diese Ressourcen besser zu nützen und so Energie und Platz im Serverraum zu sparen.
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Die Belsoft Kompetenzen konzentrieren sich im Bereich der Betriebssysteme auf den ganzheitlichen Ansatz, d.h. die optimale Parametrisierung des Betriebssystems in Abhängigkeit der Server-Funktion, des Server-Betriebs (physisch oder virtuell) und auch die Dienste, welche das Betriebssystem übernehmen soll.
Migrationen
Der Betriebssystem-Wechsel einer funktionierenden Server-Infrastruktur auf eine neue Generation erfordert viel Know-How und vernetztes Denken. Der Grund dafür sind die geänderten Betriebssystem-Architekturen wie z.B. anderer Active-Directory Aufbau, geänderte Sicherheits-Schemata, 32-/64-Bit Kernel, andere Aufteilung und Konfiguration der Server-Dienste uvm.
Da solche Virtualisierungshosts in der Regel redundant und mit einem zentralen Storage-System aufgebaut werden, erhöht sich gleichzeitig die Verfügbarkeit der Systeme. Zudem ist es möglich, virtuelle Maschinen im laufenden Betrieb unterbruchsfrei von einem Virtualisierungshost zu einem anderen zu verschieben und somit z.B. an einem Host Wartungsarbeiten durchzuführen.
Dieser Prozess kann auch so automatisiert werden, so dass im Falle eines Hardware-Defekts ein anderer Virtualisierungshost die virtuell betriebenen Servern vollautomatisch übernimmt und somit für die Server-Applikationen keine Downtime entsteht.
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Durch das Virtualisieren von Servern entstehen nicht nur Vorteile und Einsparungspotentiale bei Ressourcen wie Strom, Kühlung und Platz, sondern auch auf der administrativen Seite. Das permanente Upgraden von Hardwaretreibern entfällt z.B., da jede virtuelle Maschine die standardisierten Treiber vom Hersteller der Virtualisierungs-Software nutzt.
Ebenfalls können die Administratoren durch das Bereitstellen von neuen virtuellen Servern aus zuvor erstellten Vorlagen (Templates) sehr schnell einen Server zur Verfügung stellen und auf ändernde Business Anforderungen flexibel reagieren, denn sie sind nicht abhängig von Hardware Bestellungen, Lieferfristen, manuellen Installationen und der Suche nach den aktuellen Treibern.

Ein weiterer Vorteil der Virtualisierung liegt darin, dass bei einem allfälligen Software Update der gesamte Server vor der Installation per „Snapshot“ gesichert und somit bei einem Problem mit dem Update der ursprüngliche Zustand innert wenigen Sekunden wieder hergestellt werden kann. |
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